{"id":354,"date":"2016-02-25T13:17:39","date_gmt":"2016-02-25T12:17:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muggedaetscher.ch\/?page_id=354"},"modified":"2024-02-28T15:04:26","modified_gmt":"2024-02-28T14:04:26","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.muggedaetscher.ch\/index.php\/cliquenlokal\/geschichte\/","title":{"rendered":"Cliquenlokal \u2013 Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/5&#8243;][vc_gallery type=&#8220;flexslider_slide&#8220; interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;3327,406,3410,3409,3416,3408&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;3\/5&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1709129062992{margin-top: 0px !important;border-top-width: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8220;][vc_column_text]Das St. Johannstor wurde nach <strong>1356<\/strong> erbaut. Es war einst Teil des dritten mittelalterlichen Befestigungsrings, der kurz nach dem grossen Erdbeben von <strong>1356<\/strong> um die ganze Stadt gezogen wurde. Nach seiner Vollendung im Jahre <strong>1398<\/strong> standen 7 grosse Stadttore, 40 T\u00fcrme, 42 Wehrg\u00e4nge und ca. l&#8217;200 Zinnen. Die bis dahin mit eigenen Mauern befestigte St. Johannsvorstadt und die Johanniterkomturei, die dem Quartier den Namen gab, wurden damit in das Stadtgebiet einbezogen. Der \u00e4ussere Mauerring bot Platz f\u00fcr ca. 20&#8217;000 Einwohner und reichte 450 Jahre lang f\u00fcr die Basler Bev\u00f6lkerung aus. Stadtmauer und Graben zogen sich vom St. Johannstor zum Rhein hinunter. Hier bildet der Thomasturm die Befestigung gegen den Fluss. Er ist nach einer Statue des hl. Thomas benannt, die einst an der \u00e4usseren Turmecke angebracht war.<\/p>\n<p><strong>1473<\/strong> erhielt das St. Johannstor &#8211; ebenso wie die anderen Stadttore &#8211; ein Vorwerk, da mit kriegerischen Auseinandersetzungen gerechnet wurde (Burgunderkriege). Der plastische Schmuck des Vortors wie Erker, Wappentafel und mit Fratzen umrahmte Schiessscharten kam allerdings erst 1670 dazu. (Die heutigen Umrahmungen sind vereinfachte Kopien aus dem Jahr 1921; ebenfalls ersetzt wurde die Fratzenkonsole, die den Erker tr\u00e4gt und das Wappenrelief mit der Jahreszahl 1670. Die Originale befinden sich im Historischen Museum).<\/p>\n<p><strong>1577<\/strong> sch\u00fcttete man ein Bollwerk auf (Ausbau zur Schanze). 1583 wurde das Fallgatter durch von einander unabh\u00e4ngige Rammpf\u00e4hle ersetzt &#8211; wie \u00fcbrigens auch beim Spalen- und St. Albantor.<\/p>\n<p>In die Zeit des Dreissigj\u00e4hrigen Krieges <strong>(1618\u201348)<\/strong> f\u00e4llt die Errichtung einer Bastion vor dem Tor. Damalswurden die mittelalterlichen Zinnen der Stadtmauer abgetragen und die Mauer vom Thomasturm bis zum Petersplatz von einem Wall hinterfangen, der heute noch unter den Anlagen, die vom St. Johannstor zum Rhein f\u00fchren, verborgen ist. <strong>1669<\/strong> f\u00fcgte man stadtw\u00e4rts einen schmalen torbogenartigen Bau an.<\/p>\n<p><strong>1859<\/strong> erliess man das Gesetz \u00fcber die Erweiterung der Stadt&#8220;, das den Abbruch der grossen Stadtmauer &#8211; bis auf wenige Reste &#8211; zur Folge hatte. Aber bereits damals setzten sich denkmalbewusste B\u00fcrger f\u00fcr die Erhaltung des St. Johannstors ein und erreichten seine Renovation im Jahre <strong>1874.<\/strong> Zehn Jahre sp\u00e4ter wurde die St. Johannsschanze zu einer Parkanlage umgewandelt und <strong>1888<\/strong> erhielt der Thomasturm, der <strong>1806<\/strong> um die H\u00e4lfte abgetragen worden war, einen neuen Zinnenkranz.<\/p>\n<p>Bei der Restaurierung von <strong>1983\u201385<\/strong> wurde das steile Turmdach des 19. Jahrhunderts durch ein stumpfes Pyramidendach ersetzt, eine barocke Dachform, die vor einigen Jahren bereits beim St. Albantor wiederhergestellt worden war. Von der Originalsubstanz wurde belassen, was noch zu halten war: das alte Holztor, im Innern die urspr\u00fcnglichen Balkenlagen und der Unterlauf der alten einl\u00e4ufigen Blocktreppe, die die vier oberen Geschosse miteinander verbindet. Im ersten Stock wurden Fragmente der Vert\u00e4ferung der W\u00e4chterstube von 1356 gefunden. Die \u00fcbrige Ausstattung ist neuzeitlich. Das stadtw\u00e4rts gelegene ehemalige Wachhaus (mit klassizistischer S\u00e4ulenstellung) stammt von 1807. Es wurde vermutlich nach Pl\u00e4nen von Samuel M\u00e4glin errichtet.[\/vc_column_text][vc_column_text][\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/5&#8243;][vc_gallery type=&#8220;flexslider_slide&#8220; interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;3327,406,3410,3409,3416,3408&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;3\/5&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1709129062992{margin-top: 0px !important;border-top-width: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8220;][vc_column_text]Das St. Johannstor wurde nach 1356 erbaut. 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