{"id":263,"date":"2016-02-24T17:15:03","date_gmt":"2016-02-24T16:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muggedaetscher.ch\/?page_id=263"},"modified":"2024-02-28T10:51:08","modified_gmt":"2024-02-28T09:51:08","slug":"der-lets-go","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.muggedaetscher.ch\/index.php\/stamm\/der-lets-go\/","title":{"rendered":"Stamm \u2013 Der &#8222;Let&#8217;s go&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Geschichte&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<strong>Aufmerksam h\u00f6rten die Anwesenden den T\u00f6nen zu, die aus einem Kassettenrekorder pl\u00e4rrten. Die Begeisterung \u00fcber den vorgeschlagenen, neuen Marsch hielt sich in Grenzen, konnte man sich doch lediglich dessen erste, synthetisch erzeugte \u201cStimme\u201d anh\u00f6ren. Trotzdem w\u00e4hlte eine Mehrheit diese Komposition von Ren\u00e9 Brielmann als neuen Marsch. Es war geplant, den \u201cLet\u2019s go\u201d, wie er sp\u00e4ter getauft wurde, am Drummeli 1992 uraufzuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>Dies war an der Generalversammlung 1990. Noch ahnte niemand, dass dieser Auftritt der letzte auf der legend\u00e4ren B\u00fchne des \u201cKiechli zwei Jahre sp\u00e4ter zu einem unvergleichlichen Erlebnis f\u00fcr alle Beteiligten wurde, welches unsere Clique zusammenschweissen sollte, wie kein anderes Ereignis seither.<\/p>\n<p>In der Folge entschieden sich die Tambouren f\u00fcr einen Trommeltext, der sich zwar ziemlich schwierig anh\u00f6rte, jedoch ganz einfach sei, weil alles mit rechts \u201cabgeschlagen\u201d werde, wie der Komponist Herbert Blaser versicherte. Die erste Lektion gab der Maestro pers\u00f6nlich. Mit zweieinhalb Stunden Instruktion im Gundeldinger Casino brachte Herbert die Tambouren tats\u00e4chlich soweit, dass sie den Marsch technisch richtig durchtrommeln konnten. Der Komponist erkannte immerhin seine Verse wieder.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;265&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1709113854654{margin-bottom: 0px !important;border-bottom-width: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8220;]<strong>Let&#8217;s go Originalaufnahme Drummeli 1992<\/strong>[\/vc_column_text][vc_raw_html css=&#8220;.vc_custom_1709113865245{margin-top: 0px !important;border-top-width: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8220;]JTVCYXVkaW8lMjB3YXYlM0QlMjJodHRwJTNBJTJGJTJGd3d3Lm11Z2dlZGFldHNjaGVyLmNoJTJGd3AtY29udGVudCUyRnVwbG9hZHMlMkYyMDE2JTJGMDIlMkZ3YXZlLndhdiUyMiU1RCU1QiUyRmF1ZGlvJTVE[\/vc_raw_html][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Das B\u00fchnenbild mit dem Tambourmajor als Freiheitsstatue vor der n\u00e4chtlichen Skyline von Manhattan kommt auf den Fotos nur unzureichend zur Geltung; bei den Zuschauern des Drummeli l\u00f6ste es den Reaktionen nach zu schliessen jeweils eine grandiose Wirkung aus, noch bevor der erste Ton des Let\u2019s go zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Dieser war an der Premi\u00e8re einem einzelnen, in der ersten Reihe stehenden Mitglied vorbehalten, welches nach dem Kommando des Tambourmajors eifrig sein Instrument an den Mund f\u00fchrte, und voller Inbrunst den ersten halben Takt blies, dies nicht unbedingt zur Freude der Tambouren, deren Eingangssolo damit \u00fcberraschend von Piccolokl\u00e4ngen unterst\u00fctzt wurde. Nach dem Auftritt wurde des S\u00fcnders Portemonnaie im \u201cBraunen Mutz\u201d innert kurzer Zeit erheblich erleichtert (non e Bl\u00e4\u00e4ch voll Bier\u2026!), und anschliessend stieg ein unvergessliches, ausgelassenes Fest bis in die Morgenstunden. Es sollte nicht das Einzige bleiben, denn der Auftritt bereitete uns selbst so viel Freude, dass es im \u201cMutz\u201d Abend f\u00fcr Abend hoch herging.<\/p>\n<p>Einige Tambouren, die in der ersten Reihe aufzutreten hatten, waren eines Abends etwas \u00fcberm\u00fctig: Ein paar Minuten zu sp\u00e4t trudelten sie mit zerzaustem Haar, offenen Hemdkragen, h\u00e4ngenden Kravatten und lockeren Zungen offenbar direkt aus der Degustationshalle der Muba in der Turnhalle ein, wo sich die Clique gerade ohne die drei zum Eintrommeln und -pfeifen anschickte. Unter den gestrengen Augen des in der Zwischenzeit leider verstorbenen Tambourmajors wurden die Streiche der Undisziplinierten w\u00e4hrend dem Eintrommeln einer Pr\u00fcfung unterzogen und nach einigem Z\u00f6gern f\u00fcr ausreichend befunden. Unter den Tambouren machte sich etwas Nervosit\u00e4t breit. Mehr oder weniger schweigend nahm man den Weg in Richtung Elefantentreppe unter die F\u00fcsse und harrte der Dinge, die da auf der B\u00fchne auf einen zukommen. Es waren jedoch keine Zwischenf\u00e4lle zu verzeichnen. Erst nach dem Drummeli sickerte durch, dass die drei Tambouren Haaren, Hemd und Kravatte kr\u00e4ftig nachhalfen, vor dem Turnhalleneingang warteten, bis alle anderen Auftretenden zum Eintrommeln und -pfeifen bereit waren, und dann locker und \u00fcberdreht die Turnhalle betraten. Je ein Einerli werden sie wohl doch konsumiert haben.<\/p>\n<p>Langsam ging die Drummeliwoche ihrem Ende entgegen. Da kam die Idee auf, den eifrigen Pfeifer nat\u00fcrlich ohne vorherige Ank\u00fcndigung auch den letzten Ton alleine pfeifen zu lassen, wenn er schon den ersten alleine zum Besten geben musste. So h\u00f6rten die Pfeifer an der Derni\u00e8re mit einer Ausnahme einen halben Takt vor dem Ende des Let\u2019s go auf. Sogar das Lokalradio kommentierte den Alleingang ihres Kollegen im gleissenden, nur auf ihn gerichteten Scheinwerferlicht.<\/p>\n<p>Licht aus, Vorhang. Ein unvergessliches Drummeli war Geschichte. Nicht jedoch\u00a0der Let\u2019s go. Er\u00a0wurde\u00a0<i>unser<\/i>\u00a0Marsch.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Geschichte&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Aufmerksam h\u00f6rten die Anwesenden den T\u00f6nen zu, die aus einem Kassettenrekorder pl\u00e4rrten. 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